Eine Aktivität zur Schadensabwendung zugunsten Dritter nennt man meist Gefahrenabwehr oder Schadensverhütung; im rechtlichen Kontext auch Nothilfe, wenn du eingreifst, um jemand anderen vor...
Wozu berechtigt eine Prokura und wozu nicht?
Antwort vomEine Prokura ist eine umfassende Vollmacht, die einem Prokuristen das Recht gibt, im Namen eines Unternehmens zu handeln. Sie berechtigt zu folgenden Handlungen: 1. **Vertretung des Unternehmens**: Der Prokurist kann das Unternehmen nach außen vertreten und Verträge abschließen. 2. **Eingehende Geschäfte**: Er kann alle Arten von Geschäften und Rechtshandlungen vornehmen, die im Rahmen des Unternehmens üblich sind. 3. **Bankgeschäfte**: Der Prokurist kann Konten führen, Überweisungen tätigen und Kredite aufnehmen. Allerdings gibt es auch Einschränkungen: 1. **Veräußern von Grundstücken**: Der Prokurist darf in der Regel keine Grundstücke verkaufen oder erwerben, es sei denn, dies ist ausdrücklich in der Prokura festgelegt. 2. **Gesellschafterbeschlüsse**: Er kann keine Gesellschafterversammlungen einberufen oder an diesen teilnehmen. 3. **Änderung des Unternehmens**: Der Prokurist ist nicht befugt, die Gesellschaftsform zu ändern oder die Firma zu veräußern. Die genauen Befugnisse können jedoch durch die erteilte Prokura und interne Regelungen des Unternehmens variieren.
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