Wahrscheinlich meinst du solvitur ambulando, nicht „ambulans solvitur“. Die feste lateinische Wendung bedeutet: „Es löst sich durchs Gehen“ bzw. sinngemäß &bdqu...
Ist ein Schulvertrag ohne Rücktrittsklausel rechtens?
Antwort vomJa – **grundsätzlich schon**. Ein Schulvertrag ist **nicht automatisch rechtswidrig**, nur weil **keine Rücktrittsklausel** enthalten ist. Wichtig ist die Unterscheidung: - **Rücktritt** gibt es meist **nur**, wenn er **vertraglich vereinbart** ist oder das **Gesetz** ihn in einem besonderen Fall erlaubt. - **Kündigung**, **Widerruf** oder **Anfechtung** können trotzdem möglich sein – auch ohne Rücktrittsklausel. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/vertraege-wirksam-widerrufen-per-email-und-co-22947)) Besonders relevant in Deutschland: - Wurde der Vertrag **online, per E-Mail, telefonisch oder außerhalb der Geschäftsräume** abgeschlossen, kann ein **gesetzliches Widerrufsrecht** bestehen, meist **14 Tage**. Fehlt die Belehrung darüber, kann sich die Frist verlängern. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/vertraege-an-der-haustuer-das-sind-ihre-rechte-12240)) - Enthält der Vertrag **unangemessen strenge Bindungen**, sehr lange Laufzeiten oder problematische Kündigungsklauseln, können einzelne Klauseln **unwirksam** sein, auch wenn der Rest des Vertrags bestehen bleibt. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/fitnessstudios-was-in-vertraegen-nicht-erlaubt-ist-21641)) Kurz gesagt: **Ohne Rücktrittsklausel = nicht automatisch unrechtmäßig.** Entscheidend ist, **wie der Vertrag geschlossen wurde**, **welche Kündigungsregelungen enthalten sind** und ob **Verbraucherschutzrecht** greift. Bei privaten Schulen ist oft eine **Einzelfallprüfung** nötig. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/vertraege-wirksam-widerrufen-per-email-und-co-22947)) Für eine erste rechtliche Einordnung in Deutschland: https://www.verbraucherzentrale.de und https://www.gesetze-im-internet.de
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