Ja, grundsätzlich kann das rechtlich zulässig sein – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Entscheidend ist meist: 1. Wurde vorab klar vereinbart, dass die Angebotserstellung ko...
Wie geht es nach §11 weiter, wenn es keinen Käufer gibt, der ein Angebot macht?
Antwort vomWenn in einem Vertrag/AGB „laut §11“ steht, dass **der Käufer ein Angebot machen** soll, aber es **(noch) keinen Käufer** gibt, passiert rechtlich zunächst **gar nichts Verbindliches**: Ohne identifizierbaren Käufer gibt es **keine wirksame Willenserklärung** dieser Person und damit **kein Angebot**, das angenommen werden könnte. Typische Konsequenz (je nach Kontext von §11): - **Der Prozess stoppt** bis ein Käufer vorhanden ist (z.B. bis sich ein Interessent findet). - **Der Verkäufer/Anbieter** kann stattdessen selbst ein **Angebot** abgeben (z.B. Inserat/Exposé/Bestellformular) und wartet dann auf **Annahme** durch einen späteren Käufer. - Wenn §11 Teil eines **Ablaufplans** (z.B. Plattform, Ausschreibung, Bieterverfahren) ist, bedeutet „Käufer macht Angebot“ praktisch: **Es kommt erst weiter, wenn jemand bietet**; vorher gibt es keinen nächsten Schritt. Ohne den genauen Text von „§11“ und den Vertragstyp (Kaufvertrag, AGB einer Plattform, Maklervertrag, Ausschreibung etc.) lässt sich nicht sicher sagen, welcher Schritt vorgesehen ist; allgemein gilt aber: **Ohne Käufer kein Angebot – ohne Angebot kein Vertragsschluss.**