Welche Norm führt zur unbegründeten Ablehnung einer Beschwerde nach der DSGVO?

Antwort vom

Eine Beschwerde nach der Datenschutz-Grundverordnung (GVO) kann unbegründet abgelehnt werden, wenn sie nicht den Anforderungen des Artikels 77 DSGVO entspricht. Dieser Artikel regelt das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde. Eine Beschwerde kann als unbegründet abgelehnt werden, wenn: 1. **Die Beschwerde nicht ausreichend konkretisiert ist**: Wenn die Beschwerde keine klaren Informationen über die angeblichen Verstöße enthält. 2. **Die Beschwerde nicht in den Zuständigkeitsbereich der Aufsichtsbehörde fällt**: Wenn die Beschwerde sich auf einen Sachverhalt bezieht, der nicht unter die DSGVO fällt oder nicht von der zuständigen Behörde behandelt werden kann. 3. **Die Beschwerde bereits anderweitig rechtlich geklärt wurde**: Wenn der Sachverhalt bereits durch ein Gericht oder eine andere Behörde entschieden wurde. 4. **Die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist**: Wenn die vorgebrachten Argumente und Beweise nicht ausreichen, um einen Verstoß gegen die DSGVO zu belegen. Die genauen Kriterien können je nach nationaler Umsetzung der DSGVO variieren.

Kategorie: Recht Tags: Norm Beschwerde DSGVO

Verwandte Fragen

Welche Aufgabe hat eine externe Kanzlei bei der Vendorauditierung nach Art. 28 DSGVO und beim Bereitstellen des Prüftools?

Eine externe Kanzlei hat bei der Art.-28-DSGVO-Vendorauditierung nicht die Aufgabe, die Verantwortung zu übernehmen, sondern die Prüfung rechtlich zu strukturieren, zu dokumentieren und mit...

Gibt es eine übergeordnete Behörde für Beschwerden über einen fehlerhaften Bußgeldbescheid des Landkreises Lippe?

Ja – aber bei einem Bußgeldbescheid ist eine „Beschwerde über die Behörde“ meist nicht der richtige Weg. Entscheidend ist: Gegen den Bescheid selbst musst du innerhal...