Wann bestellt das Nachlassgericht einen Nachlasspfleger?

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Das Nachlassgericht bestellt einen Nachlasspfleger, wenn der Nachlass eines Verstorbenen gesichert und verwaltet werden muss und keine Erben bekannt oder vorhanden sind. Dies kann auch der Fall sein, wenn die Erben unbekannt sind oder wenn die Erben die Erbschaft noch nicht angenommen haben. Ein Nachlasspfleger wird auch bestellt, wenn die Erben nicht in der Lage sind, den Nachlass selbst zu verwalten, beispielsweise aufgrund von Minderjährigkeit oder Geschäftsunfähigkeit. Die Bestellung eines Nachlasspflegers dient dazu, den Nachlass zu sichern und zu verwalten, bis die Erben ermittelt oder in der Lage sind, die Verwaltung selbst zu übernehmen.

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