Wahrscheinlich meinst du solvitur ambulando, nicht „ambulans solvitur“. Die feste lateinische Wendung bedeutet: „Es löst sich durchs Gehen“ bzw. sinngemäß &bdqu...
In welchen rechtlich zulässigen Bereichen kann EMDR im Live-Coaching eingesetzt werden?
Antwort vomEMDR kann im **Live-Coaching nur in nicht-heilkundlichen, nicht-therapeutischen Bereichen** rechtlich eher vertretbar eingesetzt werden, also dort, wo **keine Behandlung psychischer Störungen, Traumata oder krankheitswertiger Beschwerden** erfolgt. **Typisch legale Coaching-Bereiche sind z. B.:** - **Prüfungsangst ohne Krankheitsbezug** - **Lampenfieber / Auftrittsnervosität** - **Stressregulation im Beruf** - **Blockaden bei Entscheidungen** - **Leistungshemmungen** - **Ressourcenarbeit** - **Zielarbeit / mentale Vorbereitung** - **Selbstwertbezogene Themen ohne Krankheitswert** - **Konfliktstress im Alltag oder Job** - **Belastende, aber nicht traumatische Erinnerungen** **Rechtlich kritisch bzw. regelmäßig nicht Coaching, sondern Therapie/Heilkunde:** - Trauma-Aufarbeitung - PTBS - Angststörungen - Depressionen - Zwänge - Suchtthemen - Panik - Dissoziation - Suizidalität - Persönlichkeitsstörungen - Behandlung von Kindheitstraumata - alles mit Diagnose oder erkennbarem Krankheitswert **Wichtig rechtlich:** In Deutschland ist entscheidend, dass EMDR im Coaching **nicht als Heilbehandlung** angeboten wird. Sobald Symptome mit Krankheitswert behandelt oder psychische Störungen „gelindert“ werden sollen, kann das unter **Heilkunde** fallen und dann grundsätzlich eine entsprechende Erlaubnis erfordern. **Praktisch sicherer im Coaching-Kontext:** - nur **stabilisierend**, **ressourcenorientiert** und **gegenwartsbezogen** - keine Traumabearbeitung - keine Arbeit an diagnostizierten Störungen - keine Heilversprechen - klare Abgrenzung zu Psychotherapie Bei diesem Thema ist die **konkrete rechtliche Einordnung im Einzelfall** wichtig; verbindlich belastbar ist das nur über eine auf Heilpraktikerrecht / Gesundheitsrecht spezialisierte Rechtsberatung.
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