Was passiert, wenn ein abgewählter Vereinsvorstand weiterhin unberechtigte Handlungen vornimmt und das Gericht den Antrag dagegen für berechtigt hält?

Antwort

Wenn ein Vereinsvorstand abgewählt wurde und dennoch weiterhin unberechtigt Handlungen im Namen des Vereins vornimmt, und ein Gericht den Antrag gegen diese Handlungen für berechtigt hält, können mehrere Konsequenzen folgen: 1. **Einstweilige Verfügung**: Das Gericht kann eine einstweilige Verfügung erlassen, die dem abgewählten Vorstand untersagt, weitere Handlungen im Namen des Vereins vorzunehmen. 2. **Schadenersatzansprüche**: Der Verein kann Schadenersatzansprüche gegen den abgewählten Vorstand geltend machen, wenn durch dessen unberechtigte Handlungen ein Schaden entstanden ist. 3. **Strafrechtliche Konsequenzen**: In schweren Fällen könnten strafrechtliche Konsequenzen drohen, insbesondere wenn es sich um Betrug oder Untreue handelt. 4. **Kostenübernahme**: Der abgewählte Vorstand könnte zur Übernahme der Gerichtskosten und Anwaltskosten verurteilt werden. 5. **Rückabwicklung von Handlungen**: Handlungen, die der abgewählte Vorstand unberechtigt vorgenommen hat, könnten rückgängig gemacht werden müssen, sofern dies möglich ist. Es ist ratsam, in solchen Fällen rechtlichen Beistand in Anspruch zu nehmen, um die bestmögliche Vorgehensweise zu bestimmen.

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