Denken und Nachdenken unterscheiden sich in ihrer Tiefe und Zielsetzung. „Denken“ bezeichnet meist den spontanen, alltäglichen Prozess, bei dem wir Eindrücke verarbeiten, Entsche... [mehr]
Der Kognitivismus ist eine Lerntheorie, die sich auf die inneren mentalen Prozesse konzentriert, die beim Lernen eine Rolle spielen. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse des Kognitivismus: 1. **Aktive Informationsverarbeitung**: Lernen wird als ein aktiver Prozess betrachtet, bei dem Informationen aufgenommen, verarbeitet, gespeichert und abgerufen werden. 2. **Wissenserwerb und -strukturierung**: Wissen wird in kognitiven Strukturen organisiert, die als Schemata oder mentale Modelle bezeichnet werden. Diese Strukturen helfen dabei, neue Informationen zu verstehen und zu integrieren. 3. **Bedeutung von Vorerfahrungen**: Vorwissen und frühere Erfahrungen spielen eine entscheidende Rolle beim Lernen, da sie die Art und Weise beeinflussen, wie neue Informationen interpretiert und integriert werden. 4. **Rolle der Aufmerksamkeit**: Aufmerksamkeit ist ein zentraler Faktor im Lernprozess, da sie bestimmt, welche Informationen bewusst wahrgenommen und verarbeitet werden. 5. **Gedächtnisprozesse**: Der Kognitivismus betont die Bedeutung des Kurzzeit- und Langzeitgedächtnisses. Informationen müssen oft wiederholt und in sinnvolle Einheiten (Chunks) organisiert werden, um im Langzeitgedächtnis gespeichert zu werden. 6. **Problemlösen und kritisches Denken**: Kognitive Prozesse wie Problemlösen, Entscheidungsfindung und kritisches Denken sind wesentliche Bestandteile des Lernens. Diese Fähigkeiten ermöglichen es den Lernenden, komplexe Aufgaben zu bewältigen und neue Herausforderungen zu meistern. 7. **Metakognition**: Metakognitive Fähigkeiten, also das Wissen über das eigene Denken und Lernen, sind wichtig, um Lernstrategien zu entwickeln und den eigenen Lernprozess zu steuern. Diese Erkenntnisse haben bedeutende Implikationen für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen, indem sie betonen, wie wichtig es ist, Lernende aktiv in den Lernprozess einzubeziehen und ihnen zu helfen, ihre kognitiven Fähigkeiten zu entwickeln.
Denken und Nachdenken unterscheiden sich in ihrer Tiefe und Zielsetzung. „Denken“ bezeichnet meist den spontanen, alltäglichen Prozess, bei dem wir Eindrücke verarbeiten, Entsche... [mehr]
Ein kognitives Schema ist eine mentale Struktur, die hilft, Informationen zu organisieren und zu interpretieren. Es handelt sich dabei um ein Wissensmuster oder eine Denkstruktur, die auf frühere... [mehr]
Man muss akzeptieren, dass jeder Fehler macht, weil Fehler ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Lern- und Entwicklungsprozesses sind. Niemand ist perfekt, und durch Fehler sammelt man wichti... [mehr]
Die Begriffe beziehen sich auf Lerntheorien der Psychologie: - **Thorndike (Lernen am Erfolg, Trial and Error):** Edward Thorndike stellte fest, dass Tiere durch Ausprobieren (trial and error) lernen... [mehr]
Das Arbeitsgedächtnis ist ein Teil des menschlichen Gedächtnissystems, der dafür zuständig ist, Informationen kurzfristig zu speichern und aktiv zu verarbeiten. Es ermöglicht... [mehr]
Desinteresse kann viele Ursachen haben, die je nach Situation und Person unterschiedlich ausfallen. Zu den häufigsten Gründen zählen: 1. **Fehlende Relevanz:** Das Thema oder die Aufga... [mehr]
Die Ich-Störung und der Wahn sind beides psychopathologische Phänomene, die das inhaltliche Denken betreffen, unterscheiden sich jedoch grundlegend: **Ich-Störung (Ich-Störungen,... [mehr]
Ein fixed mindset bezeichnet die Überzeugung, dass Fähigkeiten und Intelligenz angeboren und unveränderlich sind. Menschen mit diesem Denkstil vermeiden Herausforderungen und geben bei... [mehr]
Ein „fixed mindset“ (deutsch: statisches oder fixes Mindset) bezeichnet die Überzeugung, dass grundlegende Fähigkeiten, Intelligenz und Talente angeboren und unveränderlich... [mehr]
Es gibt keine einheitliche oder allgemeingültige Art, wie "Frauen denken", da das Denken von individuellen Erfahrungen, Persönlichkeit, Erziehung, Kultur, Bildung und vielen weiter... [mehr]