Warum ist man nach einer Schematherapie so erschöpft?

Antwort

Nach einer Schematherapie kann es zu Erschöpfung kommen, weil diese Therapieform oft intensive emotionale Arbeit erfordert. Schematherapie zielt darauf ab, tief verwurzelte, maladaptive Muster und Glaubenssätze zu identifizieren und zu verändern, die in der Kindheit entstanden sind. Dieser Prozess kann sehr herausfordernd sein, da er oft mit der Konfrontation von schmerzhaften Erinnerungen, Emotionen und Verhaltensweisen verbunden ist. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen kann psychisch anstrengend sein und erfordert viel Energie. Zudem kann es sein, dass während der Therapie alte, unverarbeitete Emotionen hochkommen, die verarbeitet werden müssen. Diese emotionale Entladung kann zu einer vorübergehenden Erschöpfung führen, ähnlich wie nach einer intensiven körperlichen Anstrengung. Es ist wichtig, sich nach solchen Sitzungen Zeit zur Regeneration zu nehmen und Selbstfürsorge zu praktizieren.

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