Das Phänomen, in traurigen oder unangemessenen Situationen zu lachen, nennt man „incongruous affect“ oder auch „paradoxe Reaktion“. Es ist eine Art Schutzmechanismus des K... [mehr]
Das transaktionale Stressmodell nach Richard Lazarus beschreibt, wie Stress entsteht und wahrgenommen wird. Es basiert auf der Annahme, dass Stress nicht nur durch äußere Ereignisse verursacht wird, sondern auch durch die individuelle Bewertung dieser Ereignisse. Das Modell umfasst zwei zentrale Prozesse: die primäre und die sekundäre Bewertung. 1. **Primäre Bewertung**: In diesem Schritt bewertet eine Person, ob ein Ereignis eine Bedrohung, Herausforderung oder einen Verlust darstellt. Diese Bewertung ist subjektiv und hängt von den persönlichen Erfahrungen, Überzeugungen und der aktuellen Situation ab. Wenn das Ereignis als bedrohlich wahrgenommen wird, kann es zu Stressreaktionen kommen. 2. **Sekundäre Bewertung**: Hierbei wird eingeschätzt, welche Ressourcen und Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um mit der Situation umzugehen. Die Person überlegt, ob sie die nötigen Fähigkeiten oder Unterstützung hat, um die Bedrohung zu bewältigen. Diese Bewertung beeinflusst, wie stark der empfundene Stress ist. Zusätzlich betont das Modell die Rolle von Bewältigungsmechanismen (Coping), die Menschen einsetzen, um mit Stress umzugehen. Diese können problemorientiert (z. B. das Problem direkt angehen) oder emotionsorientiert (z. B. emotionale Unterstützung suchen) sein. Insgesamt zeigt das transaktionale Stressmodell, dass Stress ein dynamischer Prozess ist, der von der Interaktion zwischen der Person und ihrer Umwelt abhängt.
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Hier sind 10 zentrale Aussagen der Polyvagal-Theorie: 1. **Dreiteiliges autonomes Nervensystem:** Die Polyvagal-Theorie unterscheidet drei Hauptsysteme: den ventralen Vagus (soziale Interaktion), den... [mehr]