Das nennt man intellektuelle Überlegenheit oder intellektuelle Arroganz. Wenn jemand sich anderen gegenüber als geistig überlegen empfindet und dies auch zeigt, spricht man oft auch von...
Die Stresskonzeption und das Kohärenzgefühl sind eng miteinander verknüpft, insbesondere im Kontext der Stressbewältigung und der psychischen Gesundheit. Die Stresskonzeption, insbesondere das transaktionale Stressmodell von Lazarus und Folkman, beschreibt Stress als ein Ergebnis der Wechselwirkung zwischen einer Person und ihrer Umwelt. Stress entsteht, wenn eine Person die Anforderungen einer Situation als überfordernd wahrnimmt und ihre Ressourcen zur Bewältigung dieser Anforderungen als unzureichend einschätzt. Das Kohärenzgefühl, ein Konzept von Aaron Antonovsky, bezieht sich auf die Fähigkeit einer Person, das Leben als sinnvoll, verstehbar und handhabbar zu empfinden. Es setzt sich aus drei Komponenten zusammen: 1. **Verstehbarkeit**: Die Überzeugung, dass die Ereignisse im Leben strukturiert und vorhersehbar sind. 2. **Handhabbarkeit**: Das Gefühl, dass man über die Ressourcen verfügt, um mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. 3. **Sinnhaftigkeit**: Die Überzeugung, dass das Leben einen Sinn hat und dass es sich lohnt, sich mit Herausforderungen auseinanderzusetzen. Ein starkes Kohärenzgefühl kann die Wahrnehmung von Stress beeinflussen. Menschen mit einem hohen Kohärenzgefühl sind eher in der Lage, stressige Situationen als bewältigbar zu betrachten und fühlen sich besser gerüstet, um mit Herausforderungen umzugehen. Dies kann zu einer geringeren Stresswahrnehmung und besseren Bewältigungsmechanismen führen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein starkes Kohärenzgefühl als Puffer gegen Stress wirken kann, indem es die Wahrnehmung von Stressoren verändert und die Ressourcen zur Bewältigung von Stress erhöht.
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