Welche Strategien nutzten die Kinder des Marshmallow-Experiments?

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Das Marshmallow-Experiment, das ursprünglich von Walter Mischel in den 1960er Jahren durchgeführt wurde, untersuchte die Fähigkeit von Kindern, Belohnungen zu verzögern. Kinder wurden vor die Wahl gestellt, entweder sofort einen Marshmallow zu essen oder zu warten und als Belohnung zwei Marshmallows zu erhalten. Einige der Strategien, die Kinder nutzten, um der Versuchung zu widerstehen, waren: 1. **Ablenkung**: Kinder beschäftigten sich mit anderen Aktivitäten, um nicht an den Marshmallow zu denken. Sie sangen, spielten mit ihren Händen oder schauten sich im Raum um. 2. **Selbstgespräche**: Einige Kinder sprachen mit sich selbst und erinnerten sich daran, dass sie eine größere Belohnung erhalten würden, wenn sie warteten. 3. **Vermeidung des Anblicks**: Manche Kinder drehten sich weg oder bedeckten ihre Augen, um den Marshmallow nicht zu sehen und somit die Versuchung zu reduzieren. 4. **Gedankliche Umdeutung**: Einige Kinder stellten sich vor, dass der Marshmallow etwas Unappetitliches sei, um das Verlangen zu mindern. Diese Strategien halfen den Kindern, ihre Impulse zu kontrollieren und die Belohnung zu verzögern. Das Experiment zeigte, dass die Fähigkeit zur Selbstkontrolle in der Kindheit mit späterem Erfolg im Leben korrelieren kann.

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