Das pathologische Helfersyndrom beschreibt ein übersteigertes Bedürfnis, anderen zu helfen, um eigene emotionale Defizite oder ein geringes Selbstwertgefühl zu kompensieren. In der sozialen Arbeit kann dies dazu führen, dass Fachkräfte ihre eigenen Grenzen missachten, sich überfordern und professionelle Distanz verlieren, was letztlich sowohl ihnen selbst als auch den Klient*innen schaden kann.