Warum denke ich ständig wehmütig an meine Exfreundin, weil ich sie durch einen Fehler verloren habe?

Antwort

Das ständige Denken an deine Exfreundin und die damit verbundene Wehmut sind ganz normale Reaktionen auf Verlust und Reue. Wenn du das Gefühl hast, einen großen Fehler gemacht zu haben, kann das Schuldgefühle und Selbstvorwürfe auslösen. Dein Gehirn versucht, das Geschehene zu verarbeiten und sucht nach Möglichkeiten, wie es anders hätte laufen können – das nennt man auch „Grübeln“ oder „Ruminieren“. Solche Gedanken sind Teil des Trauerprozesses nach einer Trennung, besonders wenn du das Gefühl hast, selbst für das Ende der Beziehung verantwortlich zu sein. Die Wehmut entsteht oft aus dem Wunsch, die Vergangenheit rückgängig zu machen oder aus der Sehnsucht nach dem, was verloren gegangen ist. Mit der Zeit werden diese Gedanken meist weniger intensiv. Es kann helfen, dir selbst zu vergeben, aus dem Fehler zu lernen und dich auf die Zukunft zu konzentrieren. Falls dich die Gedanken sehr belasten oder du das Gefühl hast, nicht mehr weiterzukommen, kann es sinnvoll sein, mit einer Vertrauensperson oder einem Therapeuten darüber zu sprechen.

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