Das Gefühl, sich zu einem anderen Menschen hingezogen zu fühlen, entsteht durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren: 1. **Biologische Faktoren:** Hormone und Neurotransmitter wie Dopam... [mehr]
Emotionaler Schmerz wird als „Schmerz“ bezeichnet, weil er viele Gemeinsamkeiten mit körperlichem Schmerz aufweist – sowohl in der subjektiven Erfahrung als auch in der biologischen Verarbeitung im Gehirn. 1. **Subjektive Erfahrung:** Menschen beschreiben emotionalen Schmerz (z. B. bei Liebeskummer, Trauer oder sozialer Zurückweisung) oft mit ähnlichen Worten wie körperlichen Schmerz: „Es fühlt sich an, als würde mir das Herz brechen“ oder „Das tut weh“. Die Intensität und der Leidensdruck können vergleichbar sein. 2. **Biologische Grundlagen:** Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass bei emotionalem Schmerz ähnliche Hirnareale aktiv sind wie bei körperlichem Schmerz, insbesondere der sogenannte „Schmerzmatrix“ (z. B. der anteriore cinguläre Cortex und die Insula). Das bedeutet, dass das Gehirn emotionale und körperliche Schmerzen teilweise auf dieselbe Weise verarbeitet. 3. **Evolutionäre Funktion:** Schmerz – egal ob körperlich oder emotional – hat eine Schutzfunktion. Emotionaler Schmerz kann uns beispielsweise davor bewahren, schädliche soziale Situationen zu wiederholen, ähnlich wie körperlicher Schmerz uns vor körperlichen Gefahren warnt. Fazit: Emotionaler Schmerz ist im eigentlichen Sinne ein Schmerz, weil er sowohl subjektiv als auch neurobiologisch viele Merkmale mit körperlichem Schmerz teilt. Die Bezeichnung ist also nicht nur metaphorisch, sondern auch wissenschaftlich begründet.
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Das "warm-kalt-Gefühl" beim Lieben beschreibt die emotionalen Schwankungen, die viele Menschen erleben, wenn sie verliebt sind oder jemanden lieben. "Warm" steht dabei fü... [mehr]
Nach Dr. Bradley Nelson, dem Entwickler der Methode „The Emotion Code“, gibt es keine explizit festgelegte maximale Anzahl an eingelagerten (eingeschlossenen) Emotionen, die ein Mensch lau... [mehr]
Die maximale Anzahl eingelagerter Emotionen ist wissenschaftlich nicht exakt festgelegt. Das menschliche Gehirn kann eine sehr große, praktisch unbegrenzte Anzahl an emotionalen Erfahrungen spei... [mehr]
Im Laufe des Lebens verlernen viele Menschen scheinbar das unbeschwerte, häufige Lachen, das für Kinder so typisch ist. Dafür gibt es mehrere Gründe: 1. **Soziale und kulturelle P... [mehr]
Affekttoleranz bezeichnet die Fähigkeit, intensive Gefühle (Affekte) wie Angst, Wut, Trauer oder Freude wahrzunehmen, zuzulassen und auszuhalten, ohne von ihnen überwältigt zu werd... [mehr]
Die sozial/emotionale Entwicklung beschreibt, wie Menschen im Laufe ihres Lebens lernen, Gefühle zu erkennen, zu verstehen und zu regulieren sowie Beziehungen zu anderen aufzubauen und zu gestalt... [mehr]
Das Phänomen, in traurigen oder unangemessenen Situationen zu lachen, nennt man „incongruous affect“ oder auch „paradoxe Reaktion“. Es ist eine Art Schutzmechanismus des K... [mehr]
Wut ist eine ganz normale menschliche Emotion, die verschiedene Ursachen haben kann. Sie entsteht oft als Reaktion auf Situationen, in denen du dich ungerecht behandelt, bedroht, überfordert oder... [mehr]
Das Warten auf ein Zeichen von einem vergangenen Date, obwohl du rational weißt, dass nichts mehr kommt, ist ein ganz normales menschliches Verhalten. Dahinter stecken oft emotionale Bedürf... [mehr]