Die Volksrepublik China bezeichnet sich offiziell als sozialistischer Staat unter Führung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Ähnlich wie die Sowjetunion beruft sich China auf den Marx...
Das Verhältnis der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zur Sowjetunion war über die Jahrzehnte hinweg von verschiedenen Phasen geprägt, die von enger Zusammenarbeit bis hin zu tiefen Spannungen reichten. 1. **Frühe Zusammenarbeit (1920er Jahre)**: In den Anfangsjahren der KPCh, insbesondere in den 1920er Jahren, war die Sowjetunion ein wichtiger Unterstützer. Die Komintern (Kommunistische Internationale) half der KPCh bei der Organisation und dem Aufbau ihrer Strukturen. 2. **Spaltung und Bürgerkrieg (1930er Jahre)**: In den 1930er Jahren kam es zu Spannungen, als die KPCh und die Kuomintang (KMT) in einen Bürgerkrieg verwickelt waren. Die Sowjetunion unterstützte zeitweise die KPCh, aber die Beziehung war kompliziert, da die Sowjetunion auch versuchte, die KMT zu beeinflussen. 3. **Zweiter Weltkrieg und nachfolgende Unterstützung (1940er Jahre)**: Während des Zweiten Weltkriegs arbeiteten die KPCh und die KMT gegen die japanische Invasion zusammen. Nach dem Krieg erhielt die KPCh sowjetische Unterstützung, was zu ihrem Sieg im Bürgerkrieg 1949 führte. 4. **Enge Allianz (1950er Jahre)**: Nach der Gründung der Volksrepublik China 1949 war die Beziehung zur Sowjetunion zunächst sehr eng. China und die Sowjetunion unterzeichneten 1950 einen Freundschafts- und Beistandsvertrag, und die Sowjetunion half beim Aufbau der chinesischen Industrie. 5. **Ideologische Differenzen und Bruch (1960er Jahre)**: In den späten 1950er und frühen 1960er Jahren begannen ideologische Differenzen, insbesondere nach dem Aufstieg von Mao Zedong und der Kulturrevolution. Die KPCh kritisierte die Entstalinisierung und die Politik der Sowjetunion unter Nikita Chruschtschow. Dies führte zu einem offenen Bruch, der in den 1960er Jahren kulminierte. 6. **Kalter Krieg und Rivalität (1970er Jahre)**: In den folgenden Jahren entwickelte sich eine Rivalität zwischen den beiden Ländern, die auch militärische Spannungen beinhaltete. China suchte nach einer eigenen Identität im internationalen Kommunismus und distanzierte sich von der sowjetischen Einflussnahme. 7. **Normalisierung der Beziehungen (1980er Jahre)**: In den 1980er Jahren, unter Deng Xiaoping, begannen die beiden Länder, ihre Beziehungen zu normalisieren, jedoch blieb das Verhältnis angespannt und von Misstrauen geprägt. Insgesamt war das Verhältnis zwischen der KPCh und der Sowjetunion von strategischen Allianzen, ideologischen Konflikten und geopolitischen Überlegungen geprägt, die sich im Laufe der Zeit erheblich veränderten.
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