Die sogenannten „Istanbuler Abkommen“ oder „Istanbuler Gespräche“ im April 2022 beziehen sich auf Verhandlungen zwischen Delegationen der Ukraine und Russlands, die am 29.... [mehr]
Das Mercosur-Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay) ist bislang nicht endgültig gescheitert, aber es befindet sich seit Jahren in einer schwierigen und stockenden Phase. Nach rund 20 Jahren Verhandlungen wurde 2019 eine politische Einigung über das Abkommen erzielt. Seitdem gibt es jedoch erhebliche Widerstände, insbesondere von einigen EU-Mitgliedstaaten wie Frankreich und Österreich. Hauptkritikpunkte sind Umwelt- und Klimaschutzfragen, insbesondere im Zusammenhang mit der Abholzung des Amazonas-Regenwaldes, sowie Bedenken bezüglich der Auswirkungen auf europäische Landwirte. Bis heute (Stand: Juni 2024) ist das Abkommen nicht ratifiziert worden. Die Ratifizierung ist sowohl auf EU-Seite als auch in den Mercosur-Staaten notwendig, damit das Abkommen in Kraft treten kann. Es gibt weiterhin Verhandlungen über Zusatzprotokolle, insbesondere zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards. Fazit: Das Mercosur-Abkommen ist nicht offiziell gescheitert, aber seine Umsetzung ist sehr ungewiss und derzeit blockiert. Ob und wann es tatsächlich in Kraft tritt, ist offen. Weitere Informationen: - [Mercosur – Europäische Kommission](https://policy.trade.ec.europa.eu/eu-trade-relationships-country-and-region/regions/latin-america/mercosur_de) - [Mercosur – Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Mercosur)
Die sogenannten „Istanbuler Abkommen“ oder „Istanbuler Gespräche“ im April 2022 beziehen sich auf Verhandlungen zwischen Delegationen der Ukraine und Russlands, die am 29.... [mehr]
Das Abkommen, das die ukrainische Opposition am 21. Februar 2014 mit Präsident Wiktor Janukowytsch unter Vermittlung der EU-Außenminister unterzeichnete, ist öffentlich zugänglich... [mehr]