„Offene“ Akkorde sind Akkorde, bei denen auf der Gitarre mindestens eine Leersaite mitklingt. Dadurch klingen sie voller und resonanter als viele Barré- oder weiter oben gegriffene...
Welcher Akkord entsteht mit Kapodaster am 2. Bund, tiefe E-Saite stumm, A-Saite leer, D-Saite 5. Bund, G-Saite 4. Bund, H-Saite 3. Bund und hoher E-Saite leer?
Antwort vomMit Kapodaster auf dem 2. Bund verschieben sich alle gegriffenen Töne um zwei Halbtöne nach oben. Schauen wir uns die Angaben an (alle Angaben beziehen sich auf die tatsächlichen Bünde, also relativ zum Kapodaster): - Tiefe E-Saite: stumm - A-Saite: leer (also 2. Bund, klingt als B) - D-Saite: 5. Bund (2+5=7. Bund, klingt als A) - G-Saite: 4. Bund (2+4=6. Bund, klingt als C#) - H-Saite: 3. Bund (2+3=5. Bund, klingt als E) - Hohe E-Saite: leer (2. Bund, klingt als F#) Die gespielten Töne sind also (von tief nach hoch): - (E) — stumm - B - A - C# - E - F# Sortiert: A, B, C#, E, F# Das ergibt einen Bm7(11) Akkord (B-Moll mit kleiner Septime und 11). Im Detail: - Grundton: B - Moll-Terz: D (hier nicht explizit, aber C# ist die große Terz, was auf Dur hindeutet, aber der Akkord klingt durch die Leersaiten und Voicing eher nach einem offenen Bm7(11) oder Bsus2/11) - Quinte: F# - Septime: A - 11: E Da der Ton D (Mollterz) fehlt, klingt der Akkord offen und schwebend, aber die Struktur entspricht am ehesten einem **Bm7(11)** oder **Bsus2(11)**. **Fazit:** Der gespielte Akkord ist am ehesten ein **Bm7(11)** (B-Moll 7 mit 11) oder ein **Bsus2(11)**.
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