Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die Therapie des Blasenkarzinoms kann sich erheblich ändern, wenn eine FGFR3-Mutation vorliegt. FGFR3 (Fibroblast Growth Factor Receptor 3) ist ein Gen, das bei einigen Blasenkarzinomen mutiert ist und das Tumorwachstum kann. Bei Vorliegen einer FGFR3-Mutation kann eine gezielte Therapie mit FGFR-Inhibitoren in Betracht gezogen werden. Ein Beispiel für einen solchen Inhibitor ist Erdafitinib, der speziell für Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom zugelassen ist, die FGFR3- oder FGFR2-Genveränderungen aufweisen. Diese gezielte Therapie kann eine Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Behandlungsansätzen wie Chemotherapie, Immuntherapie oder chirurgischen Eingriffen darstellen. Die Entscheidung für eine spezifische Therapie hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des allgemeinen Gesundheitszustands des Patienten, des Stadiums des Krebses und anderer molekularer Eigenschaften des Tumors. Es ist wichtig, dass Patienten mit Blasenkarzinom und einer FGFR3-Mutation in einem spezialisierten Zentrum behandelt werden, wo eine personalisierte Therapieplanung möglich ist.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]