Was sind Präkanzerosen in der Onkologie?

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Präkanzerosen sind Gewebeveränder, die ein erhöht Risiko für die Entwicklung von Krebs aufweisen. Sie sind oft asymptomatisch und können in verschiedenen Organen auftreten. Zu den häufig Präkanzerosen gehören: 1. **Dysplasien**: Abnormale Zellveränderungen, die häufig im Gebärmutterhals (Cervix) oder in der Lunge vorkommen. 2. **Adenomatöse Polypen**: Diese Polypen im Dickdarm können sich zu kolorektalem Krebs entwickeln. 3. **Leukoplakie**: Weiße Flecken im Mund oder auf der Zunge, die ein Risiko für Mundkrebs darstellen können. 4. **Aktinische Keratosen**: Raue, schuppige Stellen auf der Haut, die durch UV-Strahlung verursacht werden und ein Risiko für Hautkrebs darstellen. 5. **Barrett-Ösophagus**: Eine Veränderung der Zellen in der Speiseröhre, die das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöht. Die frühzeitige Erkennung und Behandlung dieser Veränderungen kann helfen, die Entwicklung von Krebs zu verhindern. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind daher wichtig.

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