Eine postoperative Laktaterhöhung nach einer Lungenlobektomie gilt in der Regel ab einem Wert von **>2 mmol/l** als auffällig und ab **>4 mmol/l** als kritisch. Werte über 4 mmol/... [mehr]
Die physiologischen Gegebenheiten der Lunge umfassen mehrere Aspekte, die für die Atmung und den Gasaustausch entscheidend sind: 1. **Anatomie**: Die Lunge besteht aus zwei Hauptlappen (rechts drei, links zwei) und ist in kleinere Segmente unterteilt. Sie sind von einer dünnen Membran, dem Pleura, umgeben. 2. **Gasaustausch**: In den Alveolen, den kleinen Luftsäcken in der Lunge, findet der Gasaustausch statt. Sauerstoff diffundiert ins Blut, während Kohlendioxid aus dem Blut in die Alveolen gelangt. 3. **Belüftung**: Die Lunge wird durch die Atemmuskulatur, insbesondere das Zwerchfell und die Interkostalmuskeln, belüftet. Bei der Einatmung kontrahiert das Zwerchfell und vergrößert den Thoraxraum, was einen Unterdruck erzeugt und Luft in die Lunge zieht. 4. **Blutversorgung**: Die Lunge erhält Blut durch die Lungenarterien (sauerstoffarmes Blut) und die Bronchialarterien (sauerstoffreiches Blut zur Versorgung des Lungengewebes). 5. **Regulation**: Die Atmung wird durch das Atemzentrum im Gehirn reguliert, das auf den CO2-Gehalt im Blut reagiert. 6. **Oberflächenvergrößerung**: Die Alveolen bieten eine große Oberfläche für den Gasaustausch, was durch ihre hohe Anzahl und die dünnen Wände ermöglicht wird. Diese physiologischen Gegebenheiten sind entscheidend für eine effiziente Atmung und den Austausch von Gasen im Körper.
Eine postoperative Laktaterhöhung nach einer Lungenlobektomie gilt in der Regel ab einem Wert von **>2 mmol/l** als auffällig und ab **>4 mmol/l** als kritisch. Werte über 4 mmol/... [mehr]
Die Abkürzung „mm/Hg“ steht für „Millimeter Quecksilbersäule“ (korrekt: mmHg, ohne Schrägstrich). Das ist eine Maßeinheit für den Druck, die vor... [mehr]