Eine Okulomotoriusparese ist eine Lähmung oder Schwäche des dritten Hirnnervs, des Nervus oculomotorius. Dieser Nerv steuert die meisten Augenmuskeln, die für die Bewegung des Auges zuständig sind, sowie den Lidhebermuskel und einen Teil der Pupillenfunktion. Eine Okulomotoriusparese kann zu folgenden Symptomen führen: - Doppelbilder (Diplopie) - Herabhängendes Oberlid (Ptosis) - Das betroffene Auge steht oft nach außen und unten ("down and out") - Erweiterte, lichtstarre Pupille (bei Beteiligung der parasympathischen Fasern) Ursachen können Durchblutungsstörungen, Diabetes, Tumore, Aneurysmen oder Entzündungen sein. Die genaue Diagnose und Behandlung sollte durch einen Neurologen oder Augenarzt erfolgen.