Können bei Mitochondriopathie Fehlzündungen im Körper auftreten?

Antwort

Bei einer Mitochondriopathie handelt es sich um eine Störung der Mitochondrien, also der „Kraftwerke“ der Zellen, die für die Energieproduktion zuständig sind. Der Begriff „Fehlzündungen“ wird in der Medizin nicht verwendet, ist aber umgangssprachlich oft eine Beschreibung für unkoordinierte, unregelmäßige oder fehlerhafte Abläufe im Körper, zum Beispiel bei Muskelzuckungen, Krämpfen oder Funktionsstörungen von Organen. Tatsächlich können bei Mitochondriopathien vielfältige Symptome auftreten, die auf eine gestörte Energieversorgung der Zellen zurückzuführen sind. Dazu gehören unter anderem: - Muskelschwäche und Muskelkrämpfe - Neurologische Symptome wie Krampfanfälle oder Koordinationsstörungen - Herzrhythmusstörungen - Störungen der Sinnesorgane (z.B. Sehstörungen, Hörverlust) - Erschöpfung und schnelle Ermüdbarkeit Diese Symptome entstehen, weil die betroffenen Zellen nicht ausreichend mit Energie versorgt werden und dadurch ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllen können. In diesem Sinne kann man sagen, dass es zu „Fehlfunktionen“ oder „Störungen“ im Körper kommt, die sich je nach betroffenem Organ unterschiedlich äußern können. Eine genaue Beschreibung und Diagnose sollte jedoch immer durch eine*n Facharzt*ärztin erfolgen, da die Symptome sehr vielfältig und unspezifisch sein können.

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