Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Ja, der diffuse Typ des Magenkarzinoms nach der Lauren-Klassifikation gilt in der Regel als schwieriger zu behandeln als der intestinale Typ. Dafür gibt es mehrere Gründe: 1. **Wachstumsmuster:** Der diffuse Typ wächst infiltrativ, das heißt, die Tumorzellen breiten sich einzeln oder in kleinen Gruppen in der Magenwand aus, ohne eine klar abgrenzbare Tumormasse zu bilden. Dadurch ist der Tumor oft schwerer vollständig zu entfernen. 2. **Frühe Ausbreitung:** Aufgrund des infiltrativen Wachstums kann der diffuse Typ schon früh die gesamte Magenwand durchdringen und in umliegendes Gewebe oder Lymphknoten streuen. 3. **Geringere Ansprechrate auf Therapien:** Diffuse Magenkarzinome sprechen oft schlechter auf Chemotherapie an als intestinale Typen. 4. **Häufigere genetische Veränderungen:** Der diffuse Typ ist häufiger mit genetischen Veränderungen wie Mutationen im CDH1-Gen (E-Cadherin) assoziiert, was die Prognose verschlechtert. 5. **Jüngere Patienten:** Der diffuse Typ tritt häufiger bei jüngeren Patienten auf und ist mit einer schlechteren Prognose verbunden. Zusammengefasst: Der diffuse Typ nach Lauren ist schwieriger zu behandeln, weil er aggressiver wächst, früher streut, schlechter auf Therapien anspricht und oft erst in fortgeschrittenen Stadien entdeckt wird.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]