Wie steht das Auge bei einer Okulomotoriuslähmung und was fällt dabei am Oberlid auf?

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Bei einer Okulomotoriuslähmung (Lähmung des dritten Hirnnervs, Nervus oculomotorius) zeigt das betroffene Auge typischerweise folgende Merkmale: 1. **Augenstellung**: Das Auge ist nach außen (laterale Abweichung) und unten (Hypotropie) gerichtet. Dies liegt daran, dass die Muskeln, die das Auge nach innen (medial) und oben bewegen, gelähmt sind, während die Muskeln, die das Auge nach außen und unten bewegen, weiterhin aktiv sind. 2. **Ptosis**: Das Oberlid hängt herab (Ptosis), da der Musculus levator palpebrae superioris, der das Oberlid hebt, ebenfalls vom Nervus oculomotorius innerviert wird und bei einer Lähmung nicht mehr funktioniert. Zusätzlich können auch Pupillenveränderungen auftreten, wie eine erweiterte Pupille (Mydriasis), da der parasympathische Anteil des Nervus oculomotorius, der für die Pupillenverengung zuständig ist, ebenfalls betroffen sein kann.

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