Bei einer zentrischen Streckung wird eine Figur von einem Zentrum ausgehend vergrößert oder verkleinert. Der Streckfaktor \( k \) gibt an, um wie viel die Abstände der Punkte der Figur vom Zentrum der Streckung verändert werden. Der Flächeninhalt der Bildfigur hängt quadratisch vom Streckfaktor \( k \) ab. Das bedeutet, wenn der Streckfaktor \( k \) ist, dann ist der Flächeninhalt der Bildfigur \( k^2 \) mal so groß wie der Flächeninhalt der Originalfigur. Mathematisch ausgedrückt: - Sei \( A \) der Flächeninhalt der Originalfigur. - Sei \( A' \) der Flächeninhalt der Bildfigur nach der zentrischen Streckung. Dann gilt: \[ A' = k^2 \cdot A \] Das bedeutet, wenn der Streckfaktor \( k \) beispielsweise 2 ist, dann ist der Flächeninhalt der Bildfigur \( 2^2 = 4 \) mal so groß wie der Flächeninhalt der Originalfigur. Wenn der Streckfaktor \( k \) 0,5 ist, dann ist der Flächeninhalt der Bildfigur \( 0,5^2 = 0,25 \) mal so groß wie der Flächeninhalt der Originalfigur.