Der Satz „Der Starke ist am mächtigsten allein“ stammt aus Friedrich Schillers Drama „Wilhelm Tell“. In diesem Werk äußert ihn die Figur Wilhelm Tell im dritten... [mehr]
Das Zitat „Gefühl ist mehr als denken“ von Jean-Jacques Rousseau spiegelt eine zentrale Idee der literarischen Strömung der Empfindsamkeit wider, die im 18. Jahrhundert aufkam. Diese Bewegung betonte die Bedeutung von Emotionen und subjektiven Empfindungen gegenüber rationalem Denken und intellektueller Analyse. Rousseau und die Vertreter der Empfindsamkeit glaubten, dass wahre Erkenntnis und moralische Wahrheit eher durch das Herz und die Gefühle als durch den Verstand und die Logik erlangt werden können. Sie sahen in den Gefühlen eine authentischere und unmittelbarere Verbindung zur menschlichen Natur und zur Welt. In der Literatur der Empfindsamkeit wurden daher oft Themen wie Liebe, Freundschaft, Mitgefühl und Naturverbundenheit behandelt. Die Werke dieser Epoche zeichneten sich durch eine intensive Darstellung von Emotionen und inneren Erlebnissen aus, um die Leser zu berühren und moralisch zu sensibilisieren. Zusammengefasst bedeutet das Zitat, dass Rousseau und die Empfindsamkeit die emotionale Erfahrung und das Gefühl als zentral für das menschliche Leben und die Erkenntnis ansahen, oft sogar wichtiger als das rationale Denken.
Der Satz „Der Starke ist am mächtigsten allein“ stammt aus Friedrich Schillers Drama „Wilhelm Tell“. In diesem Werk äußert ihn die Figur Wilhelm Tell im dritten... [mehr]
Das Zitat „Alles im Leben hat seine Zeit“ stammt in seiner ursprünglichen Form aus der Bibel, genauer gesagt aus dem Buch Kohelet (Prediger), Kapitel 3, Vers 1. Dort heißt es:... [mehr]
Das Zitat „Und gäbe es, wenn ich das Wort ergreife, die Welt nicht mehr.“ stammt von Paul Celan. Es findet sich in seinem Gedicht „Sprachgitter“ aus dem gleichnamigen Gedi... [mehr]