„Nis Randers“ ist eine Ballade von Otto Ernst, die 1901 veröffentlicht wurde. Sie erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der sich mutig in einen Sturm begibt, um einen Schif... [mehr]
Das Sonett „À une Passante“ von Charles Baudelaire ist ein prägnantes Beispiel für seine Fähigkeit, komplexe Emotionen und Themen in einer kompakten Form auszudrücken. **Metrische Analyse:** 1. **Form**: Das Gedicht besteht aus 14 Zeilen, die in zwei Quartette und zwei Terzette unterteilt sind, was der klassischen Sonettform entspricht. 2. **Metrum**: Das Metrum ist überwiegend jambisch, was bedeutet, dass die Zeilen in der Regel aus abwechselnd unbetonten und betonten Silben bestehen. Dies verleiht dem Gedicht einen fließenden Rhythmus. 3. **Reimschema**: Das Reimschema ist ABAB ABAB CCD EED, was typisch für ein französisches Sonett ist. Die Reime tragen zur musikalischen Qualität des Gedichts bei. **Interpretation:** „À une Passante“ thematisiert die flüchtige Begegnung zwischen zwei Menschen in der urbanen Umgebung. Der Sprecher beschreibt eine unerwartete, aber tief bewegende Begegnung mit einer Passantin, die ihm einen kurzen, aber intensiven Moment der Verbindung bietet. 1. **Thema der Vergänglichkeit**: Die Begegnung ist von kurzer Dauer, was die Vergänglichkeit menschlicher Beziehungen und Momente betont. Diese Flüchtigkeit wird durch die städtische Kulisse verstärkt, die oft als anonym und entpersonalisiert wahrgenommen wird. 2. **Sehnsucht und Verlust**: Der Sprecher empfindet eine tiefe Sehnsucht nach der Passantin, die er nur für einen Augenblick sieht. Diese Sehnsucht wird durch die Unmöglichkeit, die Begegnung zu vertiefen, verstärkt. 3. **Symbolik**: Die Passantin kann als Symbol für unerfüllte Wünsche und die Schönheit des Lebens interpretiert werden, die oft nur kurzzeitig erlebbar ist. Die Stadt selbst wird zum Schauplatz dieser flüchtigen Momente, die sowohl anziehend als auch entmutigend sind. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine melancholische Stimmung, die die Komplexität menschlicher Beziehungen und die Herausforderungen des urbanen Lebens reflektiert. Baudelaire gelingt es, mit wenigen Worten eine tiefgreifende emotionale Resonanz zu erzeugen.
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**Einleitung:** Theodor Fontanes Ballade „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ wurde 1889 veröffentlicht und zählt zu den bekanntesten Werken des deutschen Realismus. Die... [mehr]
Das Zitat stammt aus J.R.R. Tolkiens "Der Herr der Ringe". Der vollständige Reim auf Deutsch lautet: Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht, Sieben den Zwergenherrschern in i... [mehr]
Gerne! Hier ein lustiger Vers von Joachim Ringelnatz: **"Ein männlicher Briefmark erlebte Was Schönes, bevor er klebte. Er war – bei des Postamts Schalter – Gekü... [mehr]
Der Satz „Sauerkohle, eine groß' Portion sich hole, von dem sie ganz besonders schwärmt, wenn er wieder aufgewärmt“ stammt aus dem Gedicht **„Die fromme Helene&l... [mehr]
Der Satz „wofür sie besonders schwärmet, wenn es einmal aufgewärmet“ stammt aus dem Gedicht **„Die fromme Helene“** von Wilhelm Busch. Das Zitat bezieht sich auf... [mehr]
Ja, beim formalen Aufbau von "Nis Randers" von Otto Ernst gibt es einige Besonderheiten: 1. **Gedichtform:** Das Gedicht ist eine Ballade. Balladen sind erzählende Gedichte, die eine... [mehr]
Im Gedicht „Nis Randers“ von Otto Ernst lassen sich verschiedene Eigenschaften und Handlungsmotive der Figuren erkennen: **Eigenschaften und Handlungsmotive:** - **Nis Randers:** Er ist... [mehr]
Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht „Der Knabe im Moor“ beschreibt die Angst und Unsicherheit eines Jungen, der allein durch ein unheimliches Moor geht. Die düstere, bedrohliche... [mehr]
Der Titel „Knabe im Moor“ ruft sofort Assoziationen von Gefahr, Einsamkeit und Unheimlichkeit hervor. Das Moor gilt traditionell als geheimnisvoller, oft bedrohlicher Ort, an dem man leich... [mehr]