Wie diagnostiziert man Diabetes?

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Diabetes wird in der Regel durch eine Kombination von Bluttests diagnostiziert. Hier sind die gängigsten Methoden: 1. **Nüchternblutzuckertest**: Misst den Blutzuckerspiegel nach mindestens acht Stunden Fasten. Ein Nüchternblutzuckerspiegel von 126 mg/dL (7,0 mmol/L) oder höher an zwei verschiedenen Tagen deutet auf Diabetes hin. 2. **Oraler Glukosetoleranztest (OGTT)**: Misst den Blutzuckerspiegel vor und zwei Stunden nach dem Trinken einer speziellen zuckerhaltigen Lösung. Ein Blutzuckerspiegel von 200 mg/dL (11,1 mmol/L) oder höher nach zwei Stunden weist auf Diabetes hin. 3. **HbA1c-Test (Glykohämoglobin-Test)**: Misst den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten zwei bis drei Monate. Ein HbA1c-Wert von 6,5 % oder höher an zwei verschiedenen Tagen deutet auf Diabetes hin. 4. **Gelegenheitsblutzuckertest**: Misst den Blutzuckerspiegel zu einem beliebigen Zeitpunkt, unabhängig von der letzten Mahlzeit. Ein Wert von 200 mg/dL (11,1 mmol/L) oder höher zusammen mit Symptomen von Diabetes (z.B. erhöhter Durst, häufiges Wasserlassen) kann auf Diabetes hinweisen. Es ist wichtig, dass die Diagnose von einem Arzt gestellt wird, der die Ergebnisse der Tests interpretiert und gegebenenfalls weitere Untersuchungen durchführt.

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