Was versteht man unter Essstörungen?

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Essstörungen sind ernsthafte und oft lebensbedrohliche psychische Erkrankungen, die durch ungesunde Essgewohnheiten und eine gestörte Wahrnehmung des eigenen Körpers gekennzeichnet sind. Zu den häufigsten Essstörungen gehören: 1. **Anorexia nervosa (Magersucht)**: Betroffene haben ein stark verzerrtes Körperbild und eine intensive Angst vor Gewichtszunahme, was zu extremem Nahrungsverzicht und starkem Untergewicht führt. 2. **Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht)**: Gekennzeichnet durch wiederholte Episoden von übermäßigem Essen (Essanfälle) gefolgt von unangemessenen Maßnahmen zur Gewichtskontrolle wie Erbrechen, übermäßiger Sport oder der Missbrauch von Abführmitteln. 3. **Binge-Eating-Störung**: Betroffene haben wiederkehrende Episoden von Essanfällen, bei denen sie große Mengen an Nahrung in kurzer Zeit konsumieren, ohne danach kompensatorische Maßnahmen zu ergreifen. Dies führt oft zu Übergewicht und Adipositas. Essstörungen können schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben und erfordern oft eine umfassende Behandlung, die psychologische, medizinische und ernährungsbezogene Unterstützung umfasst.

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