Definition der diabetischen Mikroangiopathie

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Die diabetische Mikroangiopathie ist eine Komplikation von Diabetes mellitus, die durch Schädigungen der kleinen Blutgefäße (Mikroangiopathie) gekennzeichnet ist. Diese Schädigungen können verschiedene Organe und Gewebe betreffen, insbesondere die Augen, Nieren und Nerven. In den Augen kann es zu diabetischer Retinopathie kommen, die das Sehvermögen beeinträchtigen kann. In den Nieren kann die diabetische Nephropathie zu einer Niereninsuffizienz führen. Die Schädigung der Nerven, bekannt als diabetische Neuropathie, kann zu Schmerzen, Taubheit oder anderen Empfindungsstörungen führen. Die Mikroangiopathie entsteht durch chronisch erhöhte Blutzuckerwerte, die zu einer Schädigung der Endothelzellen der Blutgefäße führen. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung des Diabetes sowie eine gute Blutzuckerkontrolle sind entscheidend, um das Risiko für diese Komplikationen zu verringern.

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