Die Entscheidung, eine potenziell tödliche, aber behandelbare Krankheit nicht behandeln zu lassen, kann aus verschiedenen Gründen getroffen werden und ist nicht automatisch mit Suizid gleich... [mehr]
Ein Therapieplan für Depressionen sollte immer individuell und in Absprache mit Fachpersonal (z. B. Psychotherapeut:innen, Psychiater:innen, Hausärzt:innen) erstellt werden. Dennoch gibt es bewährte Bausteine, die häufig in der Behandlung eingesetzt werden: 1. **Diagnostik und Aufklärung** - Gründliche Diagnosestellung durch Fachpersonal - Aufklärung über die Erkrankung und Behandlungsmöglichkeiten 2. **Psychotherapie** - Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist wissenschaftlich gut belegt - Alternativen: Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Interpersonelle Therapie - Regelmäßige Sitzungen (meist wöchentlich) 3. **Medikamentöse Behandlung** - Antidepressiva können bei mittelschweren bis schweren Depressionen sinnvoll sein - Auswahl und Dosierung durch Fachärzt:innen - Regelmäßige Kontrolle auf Wirkung und Nebenwirkungen 4. **Psychoedukation** - Informationen über Depression, Umgang mit Symptomen, Rückfallprophylaxe 5. **Aktivitätsaufbau** - Strukturierung des Alltags - Förderung angenehmer Aktivitäten - Bewegung und Sport (z. B. regelmäßige Spaziergänge, Sportgruppen) 6. **Soziale Unterstützung** - Einbeziehung von Angehörigen - Aufbau und Pflege sozialer Kontakte 7. **Krisenplan** - Maßnahmen für akute Krisen (z. B. Notfallkontakte, Kriseninterventionsstellen) 8. **Weitere Maßnahmen** - Entspannungsverfahren (z. B. progressive Muskelentspannung, Achtsamkeit) - Gesunde Lebensweise (ausgewogene Ernährung, Schlafhygiene) **Wichtig:** Ein Therapieplan sollte immer individuell angepasst werden. Bei Verdacht auf eine Depression ist es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, z. B. über den Hausarzt, eine psychotherapeutische Sprechstunde oder psychiatrische Dienste. Weitere Informationen findest du z. B. bei der [Deutschen Depressionshilfe](https://www.deutsche-depressionshilfe.de/) oder der [Stiftung Deutsche Depressionshilfe](https://www.deutsche-depressionshilfe.de/). **Hinweis:** Diese Antwort ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung.
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