Zielgruppen der tertiären Prävention?

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Die tertiäre Prävention richtet sich an Personen, die bereits an einer Krankheit leiden, mit dem Ziel, die Folgen der Erkrankung zu minimieren, Rückfälle zu verhindern und die Lebensqualität zu verbessern. Zielgruppen der tertiären Prävention sind daher: 1. **Patienten mit chronischen Erkrankungen**: Dazu gehören Menschen mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma oder anderen langfristigen Gesundheitsproblemen. 2. **Rehabilitanden**: Personen, die sich nach einer schweren Erkrankung oder einem chirurgischen Eingriff in der Rehabilitation befinden. 3. **Menschen mit psychischen Erkrankungen**: Hierzu zählen Patienten mit Depressionen, Angststörungen oder anderen psychischen Erkrankungen, die Unterstützung benötigen. 4. **Ältere Menschen**: Diese Gruppe ist oft von mehreren Erkrankungen betroffen und benötigt Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Vermeidung von Komplikationen. 5. **Menschen mit Behinderungen**: Personen, die aufgrund von körperlichen oder geistigen Einschränkungen besondere Unterstützung benötigen. Die Maßnahmen der tertiären Prävention können Rehabilitation, Schulungen zur Krankheitsbewältigung, psychologische Unterstützung und die Förderung eines gesunden Lebensstils umfassen.

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