Der Körper benötigt **kein Lithium als essenziellen Nährstoff** – es gibt **keine offiziell empfohlene Tageszufuhr** (kein D-A-CH-Referenzwert/keine RDA), weil Lithium nicht als &...
Das sozialepidemiologische Modell zur Erklärung des Zusammenhangs von sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit untersucht, wie soziale Faktoren die Gesundheit von Individuen und Bevölkerungsgruppen beeinflussen. Es basiert auf der Annahme, dass soziale Determinanten wie Einkommen, Bildung, Beruf, soziale Unterstützung und Wohnverhältnisse einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit haben. Ein zentrales Konzept in diesem Modell ist der "soziale Gradient", der besagt, dass mit zunehmendem sozialen Status die Gesundheit tendenziell besser wird. Dies bedeutet, dass Menschen mit höherem sozioökonomischen Status in der Regel eine bessere Gesundheit und eine höhere Lebenserwartung haben als Menschen mit niedrigerem sozioökonomischen Status. Wichtige Mechanismen, die in diesem Modell betrachtet werden, umfassen: 1. **Materielle Ressourcen**: Zugang zu finanziellen Mitteln, gesunder Ernährung, sicherem Wohnraum und Gesundheitsdiensten. 2. **Psychosoziale Faktoren**: Stress, soziale Unterstützung, Kontrolle über das eigene Leben und soziale Netzwerke. 3. **Verhaltensweisen**: Gesundheitsverhalten wie Rauchen, Alkoholkonsum, körperliche Aktivität und Ernährung. 4. **Umweltfaktoren**: Lebensbedingungen, Arbeitsumfeld und Umweltverschmutzung. Das Modell betont, dass gesundheitliche Ungleichheiten nicht nur durch individuelle Verhaltensweisen, sondern auch durch strukturelle und gesellschaftliche Bedingungen erklärt werden müssen. Es fordert daher Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen, um gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern, einschließlich politischer, wirtschaftlicher und sozialer Interventionen.
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