Was versteht man unter rehabilitativ-aktivierender Pflege?

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Rehabilitativ-aktivierende Pflege ist ein Ansatz in der Pflege, der darauf abzielt, die Selbstständigkeit und Lebensqualität von Pflegebedürftigen zu fördern und zu erhalten. Dabei werden Maßnahmen ergriffen, die die körperlichen, geistigen und sozialen Fähigkeiten der Pflegebedürftigen aktivieren und unterstützen. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten der Betroffenen zu nutzen und zu stärken, um ihre Selbstständigkeit so weit wie möglich zu erhalten oder wiederherzustellen. Zu den Maßnahmen der rehabilitativ-aktivierenden Pflege gehören unter anderem: 1. **Mobilisation**: Förderung der Beweglichkeit durch gezielte Übungen und Bewegungsabläufe. 2. **Training der Alltagsfähigkeiten**: Unterstützung bei alltäglichen Aktivitäten wie Anziehen, Essen oder Körperpflege, um die Selbstständigkeit zu fördern. 3. **Kognitive Förderung**: Aktivitäten zur Stimulation der geistigen Fähigkeiten, wie Gedächtnistraining oder Denkspiele. 4. **Soziale Integration**: Förderung der sozialen Kontakte und Teilnahme an gemeinschaftlichen Aktivitäten. 5. **Anleitung und Beratung**: Schulung und Beratung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen, um den Umgang mit der Pflegebedürftigkeit zu erleichtern. Dieser Ansatz wird häufig in der Altenpflege, in der Rehabilitation nach Krankheiten oder Unfällen sowie in der Betreuung von Menschen mit chronischen Erkrankungen angewendet.

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