Rehabilitation bei der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie beschreiben?

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Die **Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)** ist die gesetzliche Unfallversicherung für Branchen wie Bergbau, Chemie, Papier, Leder, Zucker, Baustoffe und weitere Industriezweige in Deutschland. Ihre **Rehabilitation** umfasst alle Maßnahmen, die nach einem **Arbeitsunfall**, **Wegeunfall** oder bei einer **Berufskrankheit** dazu dienen, die Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und soziale Teilhabe wiederherzustellen. Die Rehabilitation bei der BG RCI gliedert sich im Kern in drei Bereiche: 1. **Medizinische Rehabilitation** Dazu gehören Akutbehandlung, Operationen, stationäre und ambulante Reha, Physiotherapie, Hilfsmittel und spezielle Nachbehandlung. Ziel ist, die körperliche und psychische Gesundheit möglichst vollständig wiederherzustellen. 2. **Berufliche Rehabilitation** Wenn die bisherige Tätigkeit nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich ist, unterstützt die BG RCI bei der Rückkehr in den Beruf. Das kann durch Umschulung, Qualifizierung, technische Arbeitshilfen, Arbeitsplatzanpassung oder stufenweise Wiedereingliederung geschehen. 3. **Soziale Rehabilitation** Hier geht es um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, etwa durch Mobilitätshilfen, Wohnraumanpassung, psychosoziale Unterstützung oder andere Leistungen, die ein selbstständiges Leben erleichtern. Grundsatz der BG RCI ist **„Reha vor Rente“**. Das bedeutet: Vorrang hat immer die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit, bevor eine Rentenleistung geprüft wird. Weitere Informationen zur BG RCI: https://www.bgrci.de Informationen zu Rehabilitation in der gesetzlichen Unfallversicherung: https://www.dguv.de

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