Sind Pyrrolizidinalkaloide für die Behandlung von Krankheiten beim Menschen geeignet?

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Pyrrolizidinalkaloide (PAs) sind natürliche Pflanzenstoffe, die in vielen Wildpflanzen vorkommen, zum Beispiel in Jakobskreuzkraut, Beinwell oder Huflattich. Sie werden von den Pflanzen als Schutz vor Fressfeinden gebildet. Für den Menschen sind Pyrrolizidinalkaloide jedoch **nicht gesundheitsfördernd**. Im Gegenteil: Sie gelten als **giftig** und können bei Aufnahme über die Nahrung oder in pflanzlichen Arzneimitteln zu schweren Leberschäden führen. PAs stehen im Verdacht, **krebserregend** zu sein und können akute sowie chronische Vergiftungen verursachen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnen ausdrücklich vor der Aufnahme von Pyrrolizidinalkaloiden. Einige Pflanzen, die PAs enthalten, wurden früher in der Volksmedizin verwendet (z. B. Beinwell als Salbe), aber heute ist die Verwendung in Lebensmitteln und Arzneimitteln wegen der Risiken stark eingeschränkt oder verboten. **Fazit:** Pyrrolizidinalkaloide sind für den Menschen nicht gut gegen Krankheiten, sondern stellen ein Gesundheitsrisiko dar.

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