Ja, auch eine Prostata mit einer Größe von 35 ml kann den Harnfluss behindern. Die Größe der Prostata allein ist nicht immer ausschlaggebend dafür, ob Beschwerden beim Wasserlassen auftreten. Entscheidend ist vor allem, wie und wo das Prostatagewebe wächst. Wenn das Gewebe so wächst, dass es die Harnröhre einengt oder auf die Blase drückt, kann es auch bei einer moderat vergrößerten Prostata (wie 35 ml; normal sind etwa 20–30 ml) zu einer Harnflussbehinderung kommen. Weitere Faktoren, die eine Rolle spielen können: - **Individuelle Anatomie:** Die Lage und Form der Prostata sind bei jedem Mann unterschiedlich. - **Beschwerden (Symptome):** Auch kleinere Prostatae können starke Beschwerden verursachen, während größere manchmal kaum Symptome machen. - **Begleitende Entzündungen oder andere Erkrankungen:** Diese können die Beschwerden verstärken. Letztlich ist für die Beurteilung nicht nur die Größe, sondern vor allem das Ausmaß der Harnröhrenverengung und die individuellen Beschwerden entscheidend. Bei anhaltenden Problemen sollte ein Urologe aufgesucht werden.