Wie äußern sich körperlich Panikattacken und ein Nervenzusammenbruch?

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Körperliche Symptome einer Panikattacke können sehr intensiv sein und treten meist plötzlich auf. Typische Anzeichen sind: - Herzrasen oder Herzklopfen - Schwitzen - Zittern oder Beben - Kurzatmigkeit oder das Gefühl, keine Luft zu bekommen - Engegefühl in der Brust - Schwindel, Benommenheit oder das Gefühl, ohnmächtig zu werden - Übelkeit oder Magenbeschwerden - Hitzewallungen oder Kälteschauer - Kribbeln oder Taubheitsgefühle (z. B. in Händen oder Füßen) - Gefühl der Unwirklichkeit (Derealisation) oder Entfremdung vom eigenen Körper (Depersonalisation) - Angst, die Kontrolle zu verlieren, „verrückt zu werden“ oder zu sterben Ein „Nervenzusammenbruch“ ist kein medizinisch klar definierter Begriff, wird aber umgangssprachlich für einen Zustand starker psychischer Überforderung verwendet. Körperliche Symptome können ähnlich wie bei einer Panikattacke sein, aber auch andere Beschwerden umfassen: - Erschöpfung, Schwächegefühl - Schlafstörungen - Appetitlosigkeit oder Magen-Darm-Beschwerden - Muskelverspannungen, Kopfschmerzen - Konzentrationsstörungen - Weinen, Zittern, Unruhe - Herzrasen, Schwindel, Atemnot Beide Zustände sind ernst zu nehmen. Bei wiederholten oder sehr starken Symptomen sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.