Pflanzliche Schmerzmittel können bei leichten bis mäßigen Schmerzen unterstützend wirken, erreichen aber in der Regel nicht die gleiche Wirksamkeit wie synthetische Medikamente wi... [mehr]
Halbsynthetische und vollsynthetische Opioide weisen oft eine stärkere psychoaktive und höhere analgetische Wirkung als Morphin auf, weil sie gezielt chemisch verändert oder neu entwickelt wurden, um bestimmte pharmakologische Eigenschaften zu optimieren. Die wichtigsten Gründe dafür sind: 1. **Strukturmodifikation**: Durch gezielte Veränderungen an der chemischen Struktur des Morphins (bei halbsynthetischen Opioiden) oder durch vollständige Neuentwicklung (bei vollsynthetischen Opioiden) können die Substanzen so gestaltet werden, dass sie besser an die Opioidrezeptoren (vor allem den μ-Rezeptor) im zentralen Nervensystem binden. Eine höhere Affinität und Wirksamkeit an diesen Rezeptoren führt zu einer stärkeren analgetischen (schmerzlindernden) und psychoaktiven Wirkung. 2. **Lipophilie**: Viele synthetische Opioide sind lipophiler als Morphin. Das bedeutet, sie können die Blut-Hirn-Schranke schneller und effizienter überwinden, was zu einem rascheren und intensiveren Wirkungseintritt führt. 3. **Metabolismus und Bioverfügbarkeit**: Synthetische Opioide sind oft so gestaltet, dass sie im Körper weniger schnell abgebaut werden oder eine höhere orale Bioverfügbarkeit besitzen. Dadurch bleibt mehr Wirkstoff aktiv und verfügbar, was die Wirkung verstärkt. 4. **Rezeptorspezifität**: Einige synthetische Opioide wirken nicht nur am μ-Rezeptor, sondern auch an anderen Opioidrezeptoren (δ, κ), was die Gesamtwirkung beeinflussen kann. Zudem können sie als sogenannte "Superagonisten" wirken, also eine stärkere Aktivierung des Rezeptors hervorrufen als Morphin. **Beispiele:** - **Fentanyl** (vollsynthetisch) ist etwa 100-mal potenter als Morphin, weil es sehr lipophil ist und eine hohe Affinität zum μ-Rezeptor besitzt. - **Oxycodon** (halbsynthetisch) hat eine bessere orale Bioverfügbarkeit als Morphin und wirkt dadurch stärker. **Fazit:** Die stärkere Wirkung halbsynthetischer und vollsynthetischer Opioide im Vergleich zu Morphin ist das Ergebnis gezielter chemischer Modifikationen, die die Bindung an Opioidrezeptoren, die Überwindung der Blut-Hirn-Schranke und die Bioverfügbarkeit verbessern. Dadurch werden sowohl die schmerzlindernden als auch die psychoaktiven Effekte verstärkt.
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