Kotuntersuchungsverfahren bei Tieren werden häufig durchgeführt, um verschiedene gesundheitliche Probleme zu diagnostizieren, wie z.B. Parasitenbefall, bakterielle Infektionen oder Verdauungsstörungen. Hier sind die grundlegenden Schritte eines typischen Kotuntersuchungsverfahrens: 1. **Probenentnahme**: Eine frische Kotprobe wird gesammelt. Es ist wichtig, dass die Probe so frisch wie möglich ist, um genaue Ergebnisse zu gewährleisten. 2. **Makroskopische Untersuchung**: Die Probe wird visuell auf Auffälligkeiten wie Blut, Schleim oder unverdautes Futter untersucht. 3. **Mikroskopische Untersuchung**: Ein Teil der Probe wird unter dem Mikroskop untersucht, um nach Parasiten wie Würmern oder Protozoen zu suchen. 4. **Flotationstest**: Die Probe wird in einer speziellen Lösung suspendiert, die Parasiten-Eier an die Oberfläche bringt, wo sie leichter zu erkennen sind. 5. **Kultur und Sensitivität**: Bei Verdacht auf bakterielle Infektionen kann die Probe auf Nährmedien kultiviert werden, um das Wachstum von Bakterien zu fördern und deren Empfindlichkeit gegenüber Antibiotika zu testen. 6. **Spezifische Tests**: Je nach Verdacht können weitere spezifische Tests durchgeführt werden, wie z.B. PCR-Tests zur Identifizierung von Viren oder speziellen Bakterien. Diese Verfahren helfen Tierärzten, eine genaue Diagnose zu stellen und die geeignete Behandlung für das Tier zu bestimmen.