Geschichtlicher Abriss der Hospizbewegung in Deutschland?

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Die Hospizbewegung in Deutschland hat ihre Wurzeln in der internationalen Hospizbewegung, die in den 1960er Jahren von der britischen Ärztin Cicely Saunders initiiert wurde. Saunders gründete 1967 das St. Christopher's Hospice in London, das als Vorbild für die moderne Hospizbewegung gilt. In Deutschland begann die Hospizbewegung in den 1980er Jahren. Ein wichtiger Meilenstein war die Gründung des ersten stationären Hospizes in Aachen im Jahr 1986. Die Bewegung gewann in den folgenden Jahren zunehmend an Bedeutung, und es wurden immer mehr Hospize und ambulante Hospizdienste gegründet. 1992 wurde der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) gegründet, der sich für die Belange der Hospiz- und Palliativarbeit einsetzt und die Interessen der Hospize und Palliativdienste in Deutschland vertritt. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Verabschiedung des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) im Jahr 2015, das die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen verbessern und die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland stärken soll. Heute gibt es in Deutschland zahlreiche stationäre Hospize, ambulante Hospizdienste und Palliativstationen, die eine umfassende Betreuung und Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen bieten.

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