Was tun bei Harnröhrenverengung?

Antwort

Eine Harnröhrenverengung (medizinisch: Urethrastriktur) ist eine Verengung der Harnröhre, die den Harnfluss behindern kann. Typische Symptome sind abgeschwächter Harnstrahl, häufiges Wasserlassen, Restharngefühl oder sogar Harnverhalt. Was du tun solltest: 1. **Arztbesuch:** Suche zeitnah einen Urologen auf. Nur ein Facharzt kann die Diagnose sichern und die Ursache feststellen. 2. **Diagnostik:** Der Arzt wird meist eine körperliche Untersuchung, eine Urinuntersuchung, eine Harnstrahlmessung (Uroflowmetrie) und eventuell eine Spiegelung der Harnröhre (Urethroskopie) oder eine Röntgenuntersuchung (Urethrographie) durchführen. 3. **Behandlung:** Die Therapie richtet sich nach Ausmaß und Ursache der Verengung. Mögliche Maßnahmen sind: - **Bougieurung/Dilatation:** Aufdehnen der Harnröhre mit speziellen Instrumenten. - **Endoskopische Operation:** Entfernung oder Einschneiden der Engstelle (z.B. mit einem Laser oder Messer). - **Offene Operation:** Bei ausgeprägten oder wiederkehrenden Verengungen kann ein operativer Harnröhrenersatz notwendig sein. **Wichtig:** Nicht selbst behandeln! Unbehandelt kann eine Harnröhrenverengung zu schweren Komplikationen wie Harnverhalt, Infektionen oder Nierenschäden führen. Weitere Informationen findest du z.B. bei der [Deutschen Gesellschaft für Urologie](https://www.urologenportal.de/krankheiten/harnroehrenstriktur.html). Bei akuten Beschwerden wie vollständigem Harnverhalt, starken Schmerzen oder Fieber solltest du sofort ärztliche Hilfe aufsuchen!

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