Fehlende Bildung ist ein wesentlicher Faktor, der zur Fortdauer von weiblicher Genitalverstüelung (FGM) beiträgt. In Gemeinschaften, in denen FGM praktiziert wird, sind die Menschen oft nicht ausreichend über die gesundheitlichen Risiken und die rechtlichen Aspekte dieser Praxis informiert. Bildung kann helfen, das Bewusstsein für die negativen Folgen von FGM zu schärfen, sowohl für die betroffenen Frauen und Mädchen als auch für die Gemeinschaften insgesamt. Ein Mangel an Bildung führt häufig zu einer Fortsetzung traditioneller Praktiken, da die Menschen an überlieferten Normen festhalten, ohne die Möglichkeit zu haben, alternative Perspektiven zu betrachten. Aufklärungskampagnen und Bildungsprogramme sind entscheidend, um das Wissen über die schädlichen Auswirkungen von FGM zu verbreiten und um die gesellschaftlichen Normen zu verändern, die diese Praxis unterstützen.