Ohrengeräusche, auch Tinnitus genannt, können viele Ursachen haben, zum Beispiel Stress, Lärm, Ohrenerkrankungen oder Durchblutungsstörungen. Die Behandlung hängt von der Ursa... [mehr]
Fatigue nach einer Infektion – oft als „postinfektiöse Fatigue“ bezeichnet – ist ein häufiges Symptom, das sich durch anhaltende Erschöpfung, Konzentrationsstörungen und reduzierte Leistungsfähigkeit äußert. Sie kann Tage bis Monate nach einer Infektion bestehen bleiben. **Entstehung und Ursachen:** 1. **Immunreaktion:** Während und nach einer Infektion ist das Immunsystem stark aktiviert. Entzündungsbotenstoffe (Zytokine) werden ausgeschüttet, die auch das zentrale Nervensystem beeinflussen und Müdigkeit verursachen können. 2. **Stoffwechselveränderungen:** Infektionen können den Energiehaushalt der Zellen stören, insbesondere in den Muskeln und im Gehirn. 3. **Hormonelle Veränderungen:** Die Stressachse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse) kann aus dem Gleichgewicht geraten. 4. **Schlafstörungen:** Infektionen und die damit verbundenen Beschwerden können den Schlaf beeinträchtigen, was die Erholung erschwert. 5. **Psychische Faktoren:** Die Belastung durch Krankheit, Sorgen und Stress können Fatigue verstärken. **Was kann dagegen unternommen werden?** - **Schonung und Geduld:** Dem Körper ausreichend Zeit zur Erholung geben, Überlastung vermeiden. - **Schlafhygiene:** Regelmäßige Schlafzeiten, ruhige Schlafumgebung und ggf. Entspannungsübungen. - **Leichte Bewegung:** Sanfte körperliche Aktivität (z.B. Spaziergänge) kann helfen, die Erholung zu fördern, ohne zu überfordern. - **Gesunde Ernährung:** Ausgewogene, vitaminreiche Kost unterstützt das Immunsystem und die Regeneration. - **Stressreduktion:** Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder Atemübungen können hilfreich sein. - **Arztbesuch:** Wenn die Fatigue länger als einige Wochen anhält oder sehr stark ist, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, um andere Ursachen auszuschließen (z.B. Schilddrüsenerkrankungen, Anämie, Post-COVID-Syndrom). **Fazit:** Fatigue nach einer Infektion ist meist eine Folge der Immunreaktion und der körperlichen Belastung durch die Erkrankung. In den meisten Fällen bessert sich der Zustand mit Zeit, Schonung und gesunder Lebensweise. Bei anhaltenden oder sehr starken Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Ohrengeräusche, auch Tinnitus genannt, können viele Ursachen haben, zum Beispiel Stress, Lärm, Ohrenerkrankungen oder Durchblutungsstörungen. Die Behandlung hängt von der Ursa... [mehr]
Ja, Bakterien können eine Venenentzündung (medizinisch: Thrombophlebitis oder Phlebitis) auslösen. In solchen Fällen spricht man von einer „septischen“ oder „infe... [mehr]
Bei schmerzhaften Erfrierungen an den Füßen ist schnelles und richtiges Handeln wichtig, um bleibende Schäden zu vermeiden. Hier sind die wichtigsten Maßnahmen: 1. **Sofort aus... [mehr]
Die Behandlung von Nagelpilz (Onychomykose) ist in Deutschland grundsätzlich eine Kassenleistung, wenn sie medizinisch notwendig ist. Das bedeutet: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen... [mehr]
Hier sind zehn wirksame Maßnahmen, die bei einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis) helfen können: 1. **Schonkost einhalten:** Leicht verdauliche, fettarme und nicht scharfe Speis... [mehr]
Bei Ekzemen auf der Kopfhaut (z. B. seborrhoisches Ekzem, atopisches Ekzem oder Kontaktdermatitis) gibt es verschiedene Maßnahmen, die helfen können: 1. **Milde, pH-neutrale Shampoos verwe... [mehr]
Ein Scheidenpilz (meist durch Candida-Arten verursacht) ist in der Regel für gesunde Menschen und auch für Patientinnen mit einer Hüft-Totalendoprothese (TEP) meist nicht gefährlic... [mehr]
Puder sollte auf offenen Wunden in der Regel nicht verwendet werden. Viele Puder (z. B. Babypuder, Talkum oder kosmetische Puder) sind nicht steril und können die Wunde verunreinigen, was das Inf... [mehr]
Ein Abszess entsteht durch eine lokale Infektion, bei der sich Eiter in einer Gewebetasche ansammelt. Die häufigste Ursache sind Bakterien, meist Staphylokokken oder Streptokokken, die durch klei... [mehr]
Ein Eiterpickel, der nicht von selbst aufgeht, kann unangenehm sein, sollte aber möglichst nicht ausgedrückt oder aufgekratzt werden, da dies das Risiko für Entzündungen und Narben... [mehr]