Wie fördern erhöhte Blutfettwerte Plaquebildung?

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Erhöhte Blutfettwerte, insbesondere hohe Konzentrationen von Low-Density-Lipoprotein (LDL)-Cholin, fördern die Plaquebildung in den Arterien durch mehrere Mechanismen: 1. **Einlagerung in die Arterienwand**: LDL-Cholesterin kann in die Wände der Arterien eindringen und dort oxidiert werden. Diese oxidierten LDL-Partikel sind besonders schädlich und tragen zur Entzündung der Arterienwand bei. 2. **Entzündungsreaktion**: Die oxidierten LDL-Partikel lösen eine Entzündungsreaktion aus, bei der Immunzellen wie Makrophagen in die Arterienwand einwandern. Diese Zellen nehmen das oxidierte LDL auf und verwandeln sich in sogenannte Schaumzellen, die sich ansammeln und zur Bildung von Plaques beitragen. 3. **Plaquebildung**: Die Schaumzellen und andere entzündliche Zellen bilden zusammen mit glatten Muskelzellen und Bindegewebe die atherosklerotischen Plaques. Diese Plaques können die Arterien verengen und die Durchblutung behindern. 4. **Plaque-Ruptur**: Instabile Plaques können aufbrechen und Blutgerinnsel bilden, was zu akuten Ereignissen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. Erhöhte Blutfettwerte sind daher ein wesentlicher Risikofaktor für die Entwicklung von Atherosklerose und damit verbundenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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