Blutdrucksenker (Antihypertensiva) sind Medikamente, die zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Klassen von Blutdrucksenkern, und die Nebenwirkungen können je na... [mehr]
Die Behandlung einer chronischen Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) bei einer 17-jährigen Katze in Deutschland richtet sich nach dem Schweregrad, den Symptomen und möglichen Begleiterkrankungen. Eine „Infizierung“ der Bauchspeicheldrüse ist bei Katzen selten, meist handelt es sich um eine sterile Entzündung. Sollte tatsächlich eine bakterielle Infektion vorliegen (was sehr selten ist), würde zusätzlich ein Antibiotikum eingesetzt werden. Typische medikamentöse und unterstützende Maßnahmen sind: 1. **Schmerzmittel:** - Opioide wie Buprenorphin (z. B. Bupaq®) werden häufig verwendet, da Pankreatitis sehr schmerzhaft ist. 2. **Antiemetika (gegen Übelkeit und Erbrechen):** - Maropitant (z. B. Cerenia®) - Ondansetron 3. **Infusionstherapie:** - Flüssigkeitstherapie zur Stabilisierung des Kreislaufs und zur Unterstützung der Bauchspeicheldrüse. 4. **Ernährung:** - Hochverdauliche, fettarme Diät (z. B. spezielle Diätfuttermittel für Katzen mit Pankreatitis). 5. **Antibiotika:** - Nur bei Verdacht auf eine bakterielle Infektion, z. B. Amoxicillin oder Clindamycin. Dies ist aber bei Katzen mit chronischer Pankreatitis selten notwendig. 6. **Vitamin B12 (Cobalamin):** - Viele Katzen mit chronischer Pankreatitis haben einen Mangel und profitieren von einer Supplementierung. 7. **Kortikosteroide:** - In manchen Fällen, besonders bei gleichzeitiger entzündlicher Darmerkrankung (IBD), werden Prednisolon oder andere Steroide eingesetzt. 8. **Appetitanreger:** - Mirtazapin oder Capromorelin können helfen, wenn die Katze schlecht frisst. Die genaue Auswahl und Dosierung der Medikamente muss immer individuell durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt erfolgen, insbesondere bei einer alten Katze mit möglicherweise weiteren Erkrankungen (z. B. Niereninsuffizienz). **Wichtiger Hinweis:** Die Behandlung sollte immer unter tierärztlicher Kontrolle erfolgen. Selbstmedikation ist gefährlich, da viele Medikamente für Katzen ungeeignet oder sogar giftig sein können. Weitere Informationen findest du z. B. bei der [Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft](https://www.dvg.net/) oder bei spezialisierten Tierkliniken.
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Medikamente müssen oft über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, weil viele Krankheiten oder Beschwerden nicht mit einer einzigen Dosis geheilt oder ausreichend behandelt werden... [mehr]
Ja, Rückschläge oder Schwankungen im Verlauf einer medikamentösen Therapie bei körperlichen Erkrankungen sind durchaus normal. Der Heilungsprozess verläuft selten linear, und... [mehr]
Langzeiteinnahme bezeichnet die regelmäßige und fortlaufende Einnahme eines Medikaments oder einer Substanz über einen längeren Zeitraum, meist über Wochen, Monate oder sogar... [mehr]
Gegen Hustenreiz helfen verschiedene Maßnahmen, je nach Ursache des Hustens. Hier einige bewährte Tipps: 1. **Viel trinken:** Warme Getränke wie Tee (z.B. mit Honig oder Thymian) befe... [mehr]