Was sind autoinflammatorische Erkrankungen?

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Autoinflammatorische Erkrankungen sind eine Gruppe von seltenen, genetisch bedingten Krankheiten, die durch eine Fehlregulation des angeborenen Immunsystems gekennzeichnet sind. Im Gegensatz zu Autoimmunerkrank, bei denen das Immunsystem fälschlicherweise körpereigene Zellen angreift, sind autoinflammatorische Erkrankungen durch wiederkehrende Episoden von Entzündungen ohne erkennbare Infektion oder Autoimmunität gekennzeichnet. Diese Erkrankungen resultieren oft aus Mutationen in Genen, die für die Regulation des angeborenen Immunsystems verantwortlich. Beispiele für autoinflammatorische Erkrankungen sind: 1. **Familiäres Mittelmeerfieber (FMF)** 2. **Cryopyrin-assoziierte periodische Syndrome (CAPS)** 3. **Tumornekrosefaktor-Rezeptor-assoziiertes periodisches Syndrom (TRAPS)** 4. **Hyper-IgD-Syndrom (HIDS)** Symptome können Fieber, Hautausschläge, Gelenkschmerzen und Bauchschmerzen umfassen. Die Behandlung zielt oft darauf ab, die Entzündungsreaktion zu kontrollieren und die Symptome zu lindern, häufig durch den Einsatz von entzündungshemmenden Medikamenten oder Biologika, die spezifische Entzündungswege blockieren.

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