Antivirale Medikamente erklärt

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Antivirale Medikamente sind Arzneimittel, die zur Behandlung von Virusinfektionen eingesetzt werden. Sie wirken, indem sie die Vermehrung von Viren im Körper hemmen oder deren Fähigkeit, Zellen zu infizieren, reduzieren. Es gibt verschiedene Klassen von antiviralen Medikamenten, die jeweils auf Viren abzielen. Einige häufigsten antiviralen Medikamente sind: . **Nukleosidoga**: Diese Medikamente imitieren dieusteine der DNA oder RNA undören so die Virusvermehrung. Beispiele sind Acyclovir (gegen Herpesviren) und Zidovudin (gegen HIV). 2. **Proteaseinhibitoren**: Sie hemmen Enzyme, die für die Replikation des Virus notwendig sind. Ein Beispiel ist Ritonavir, das ebenfalls gegen HIV eingesetzt wird. 3. **Neuraminidase-Inhibitoren**: Diese Medikamente, wie Oseltamivir (Tamiflu), werden zur Behandlung von Influenza eingesetzt, indem sie die Freisetzung neuer Viruspartikel aus infizierten Zellen verhindern. 4. **Integrase-Inhibitoren**: Diese blockieren das Enzym Integrase, das für die Integration des viralen Genoms in das Wirtsgenom notwendig ist. Raltegravir ist ein Beispiel für ein solches Medikament, das gegen HIV eingesetzt wird. Antivirale Medikamente sind in der Regel am effektivsten, wenn sie frühzeitig nach der Infektion verabreicht werden. Sie können auch zur Prophylaxe eingesetzt werden, um das Risiko einer Infektion zu verringern, insbesondere bei Hochrisikopatienten.

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