Die Absorption eines Medikaments in der Biopharmazie kann auf verschiedene Weise untersucht werden. Hier sind einige gängige Methoden: 1. **In-vitro-Studien**: - **Caco-2-Zellkulturmodelle**: Diese Modelle verwenden menschliche Darmepithelzellen, um die Absorption und den Transport von Medikamenten durch die Darmwand zu simulieren. - **PAMPA (Parallel Artificial Membrane Permeability Assay)**: Ein künstliches Membranmodell, das die passive Diffusion von Medikamenten durch die Darmwand nachahmt. 2. **In-vivo-Studien**: - **Tiermodelle**: Studien an Tieren wie Ratten oder Hunden können Aufschluss über die Absorption und Bioverfügbarkeit eines Medikaments geben. - **Klinische Studien**: Untersuchungen am Menschen sind der Goldstandard, um die Absorption und Bioverfügbarkeit eines Medikaments zu bestimmen. 3. **Pharmakokinetische Studien**: - **Blutplasmaspiegelmessungen**: Durch die Messung der Medikamentenkonzentration im Blutplasma zu verschiedenen Zeitpunkten nach der Verabreichung kann die Absorptionsrate und -menge bestimmt werden. - **Urinausscheidungsstudien**: Die Analyse der Medikamenten- und Metabolitenkonzentration im Urin kann ebenfalls Hinweise auf die Absorption geben. 4. **Computersimulationen und Modellierungen**: - **Physiologisch basierte Pharmakokinetische Modelle (PBPK)**: Diese Modelle verwenden mathematische Darstellungen der physiologischen Prozesse, um die Absorption, Verteilung, Metabolisierung und Ausscheidung von Medikamenten zu simulieren. Jede dieser Methoden hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, und oft wird eine Kombination aus mehreren Ansätzen verwendet, um ein umfassendes Bild der Absorption eines Medikaments zu erhalten.